Software wird nicht so sehr gebaut, wie sie gewählt wird — aus tausend leisen Entscheidungen, die meisten unsichtbar, alle zusammen das, was sie zum Benutzen, Pflegen und Aushalten macht.
Wir sind mit dem Code anderer Leute groß geworden. Guter Code hatte immer dieselbe Ruhe: unhastig, geschrieben von jemandem, der sich darum scherte, ob der nächste Mensch ihn lesen kann.
So jemand versuchen wir zu sein. Unsere beste Arbeit bleibt meist unbemerkt. Ein System, das montags nicht zusammenbricht. Eine Migration, für die das Ops-Team nicht länger bleiben musste. Ein Feature, das sich beim zweiten Klick selbstverständlich anfühlt.
Wir jagen keinen neuen Frameworks hinterher. Wir jagen weniger Fehlern, klareren Oberflächen und Software, die wie Eiche altert — nicht wie Pressspan.
Wenn wir Glück haben, dürfen wir diese Arbeit lange tun, mit einer kleinen Zahl von Menschen, denen dieselben Dinge wichtig sind.